Wahlbeteiligung

Werden Sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen gehen?

unterstützt von:

civey

Vor der Frage nach dem wem ist die Frage nach dem ob entscheidend. Wenn nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre… würden Sie überhaupt wählen?

Anfang der 70er Jahre hätten das noch über 90% der Bundesbürgerinnen und Bürger bejaht. Unter Willy Brandts Regierung war die Wahlbeteiligung auf einem historischen Höchststand. Danach ging es bergab.
Seit 1972 ist die Wahlbeteiligung in Deutschland beständig gesunken. Es gab zwar einige Kurzzeithochs, wie bei den Wahlen nach der deutschen Einheit. Insgesamt setzte sich der Abwärtstrend aber fort. Bei der letzten Bundestagswahl betrug die Wahlbeteiligung nur noch 71,5 Prozent.

Wahlen werden nicht nur von den abgegebenen Stimmen bestimmt, sondern auch von denjenigen, die der Wahlurne fernbleiben. Deswegen fordern verschiedne Wahlinitiativen die Bürger mindestens alle vier Jahre auf, ihr Kreuz zu machen. Wem keine der Alternativen auf dem Wahlzettel zusagt, der solle wenigstens seinen Schein für ungültig erklären.

Gründe für eine sinkende Wahlbeteiligung gibt es viele. Angeführt werden Politikverdrossenheit, eine wachsende Ablehnung aller zur Wahl gestellten Alternativen, bis hin zur allgemeinen Zufriedenheit der Wahlberechtigten.

Möchte man einschätzen können, wie Wahlen ausgehen, bedarf es also auch Informationen darüber, wie hoch der Anteil der Wahlberechtigten ist, die einen Wahlgang anstreben. Civey berechnet dies fortlaufend und liefert in Echtzeit repräsentative Ergebnisse.

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