Hatespeech

Soll Facebook auch geschlossene Gruppen nach Hasskommentaren durchsuchen?

Gonzalo Aragon / Shutterstock

#hatespeech, #nohatespeech oder Hate Speech: Die Kombination aus den englischen Wörtern für Hass und Rede hat sich in der Debatte über den erstarkenden Rechtsextremismus zum geflügelten Wort entwickelt. Gemeint sind damit vor allem Hasskommentare im Internet, vor allem in den sozialen Medien, aber auch in den Kommentarspalten klassischer Online-Zeitungen.

Tatsächlich sind rassistische Beleidigungen, Aufrufe zur Gewalt und sogar direkte Mordandrohungen trauriger Alltag geworden. Auch in der Politik ist man sich einig, etwas dagegen zu tun. Fraktionsübergreifend werden Maßnahmen gefordert, auf Bundesebene traf sich Justizminister Maas mit Mark Zuckerberg. Eine „Task Force“ soll Abhilfe schaffen.

Im September 2016 nannte Facebook erstmalig eine Zahl und gab an, jenen Monat 100.000 Hasskommentare in Deutschland gelöscht zu haben. Vielen Stimmen ist das dennoch zu langsam, zu ineffektiv. Sie fordern mehr Engagement von den sozialen Netzwerken.

Letzte Beiträge zum Thema

Nochmal die wichtigsten Punkte zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist der umstrittene Versuch von Noch-Justizminister Heiko Maas, Hasskommentare im Internet einzudämmen. Seit heute ist das Gesetz inkraft –...

Radikalisierung durch Facebook und Twitter?

Fördern Facebook und Twitter das Gewaltpotenzial rechtsextremer Akteure? Dies untersucht eine neue Studie.

Schimpfen tötet!

Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Bitte halten Sie sich mit negativen Kommentaren, #Hatespeech und Beschimpfungen zurück. Das ist gesünder!

Der offene Hass im Netz

Anonymität im Netz ist nicht die Ursache für Hasskommentare. Menschen posten immer häufiger wütend unter Klarnamen.