Glossar
Kurze Erklärungen zu , , und auf wahl.de. Begriffe mit punktierter Linie öffnen eine Kurzinfo — „Mehr im Glossar“ führt zur Detailseite.
9 Begriffe · Umfragen
- AuftraggeberMedienhaus, Partei oder Organisation, die eine Umfrage finanziert. Der Auftraggeber beeinflusst Timing und Veröffentlichung — nicht zwingend das Messergebnis.Umfragen
- Gewichteter MittelwertZusammenfassung mehrerer Sonntagsfragen zu einem Trend: neuere und größere Umfragen zählen stärker als ältere oder kleine Stichproben.Umfragen
- GewichtungNachträgliche Anpassung der Rohantworten, damit die Stichprobe der bekannten Bevölkerungsstruktur (Alter, Region, früheres Wahlverhalten …) besser entspricht.Umfragen
- HochrechnungSchätzung des Wahlergebnisses am Wahlabend aus bereits ausgezählten Gebieten — kein endgültiges amtliches Ergebnis.Umfragen
- Online-PanelFester Pool registrierter Personen, die per Internet befragt werden. Schnell und günstig — aber nicht automatisch repräsentativ ohne gute Gewichtung.Umfragen
- SchwankungsbreiteStatistischer Unsicherheitsbereich einer Umfrage (oft „Fehlertoleranz“ genannt). Kleine Verschiebungen innerhalb dieses Bands sind meist nicht signifikant.Umfragen
- SonntagsfrageKlassische Umfragefrage: „Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?“ Sie misst aktuelle Parteipräferenzen, kein Wahlergebnis.Umfragen
- StichprobeDie Gruppe der Befragten, aus der auf die wahlberechtigte Bevölkerung geschlossen wird. Größe und Auswahl entscheiden über Aussagekraft und Fehlerband.Umfragen
- UmfrageinstitutUnternehmen oder Forschungseinrichtung, die politische Umfragen erhebt und veröffentlicht — mit eigener Methode, Stichprobe und oft einem Auftraggeber.Umfragen